Renaturierung der Alme und das Artenschutzprojekt „Almeäsche“ in Ostwestfalen

Das erste Bereichstreffen 2018 führte den Bereich West am 23./24. Februar nach Büren, einer ehemaligen Kreisstadt im Landkreis Paderborn im Süden der Urlaubsregion „Teutoburger Wald“, u.a. bekannt durch seine barocke Jesuitenkirche.

Das „Bürener Land“ ist geprägt durch die malerischen Flusstäler der Alme und der Afte. Die Alme, ein ca. 60 km langer südlicher Zufluss der Lippe, ist der einzige Karstfluss Nordrhein-Westfalens und war Ziel der Exkursion. Im Bereich Büren zeigt der Fluss das für diesen Raum typische Phänomen des Bachschwindens, d.h. ein Teil des Almewassers fließt als Karstgrundwasser unterirdisch weiter. Auch die Alme wurde von Flussbegradigungen und Ausbaumaßnahmen nicht verschont. Im Rahmen vieler Projekte soll das Gewässer wieder in einen natürlichen und guten ökologischen Zustand überführt werden.

Das Treffen befasste sich mit der Renaturierung der Alme und der Aufzucht der Äsche, einer im Bestand bedrohten Fischart, die zur Familie der Lachsfische gehört und eine Länge von 60 cm und ein Gewicht von 3 kg erreichen kann.

Hier finden Sie den vollständigen Bericht als PDF-Datei:

Landesgruppe Deutschland-Bereich West
Renaturierung der Alme und das Artenschutzprojekt „Almeäsche“
in Ostwestfalen

 

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